Gedanken

Vom Loslassen

Von 22. November 2017 Keine Kommentare

Dieses Wort „loslassen“ hat in mir immer unangenehme Gefühle ausgelöst. Wie ergeht es dir damit? Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr hören. Vor allem, wann hört das denn endlich mal auf..etwas loslassen zu „müssen“?

Mit einem erlebten Trauma im Muttterleib ist loslassen ein absoluter Alptraum. Wörter sind mächtig und können eine Re-Traumatisierung (also ein noch ein mal Auslösen eines Traumas) bewirken. Deshalb habe ich mit so viel Abneigung auf dieses Wort der Jahre 2000 plus reagiert. Und ich weiss, dass es Vielen so geht. Weil es meist traurig erlebt wird und einen -zunächst- mit leeren Händen da sein lässt.
(Dass das wichtig, willkommen und auch ‚gut‘ ist, ist keine Frage..ich schreibe hier für die Momente, in denen es genau das nicht ist).

In meiner Praxis gebe ich gerne Bilder, die erleichtern es, einen Vorgang zu verinnerlichen und mit eigenen Bildern zu belegen. Sie sind sanfter und gefälliger.
Und so habe ich heute Morgen um ein Bild gebeten, das ich dir geben darf, damit du dieses Wort *loslassen“ anders erleben kannst.

Das Bild ist das einer Blüte, mit ihren Blütenblättern. Auf ihrem Weg des Werdens und Vergehens, sammelt sie zunächst ihre bunten Blättchen um ihren Kern, dann wenn sie in voller Blüte steht, zeigt sie ihre Schönheit, entfaltet sie vor dem Sonnenlicht und dem Auge des Betrachters…um sie an die Erde abzugeben, wenn sie sich in eine neue Phase begibt.

Vielleicht ist auch dieses Bild hilfreich für dich, das ich mit einer Aufnahme von mir unterlege. Der heutige Tag der Heilung steht nämlich unter der Überschrift des „los…lassens“ (was man wörtlich auch mit „den Dingen das gemässe Los lassen“ übersetzen kann) zu deiner Entfaltung.

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